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Rezension(en): |
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Für den "Deutschen Science Fiction Preis 2006" in der Sparte "Bester Roman" nominiert. |
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(www.dsfp.de) |
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Thomas Lehr wollte sich einen Spaß daraus machen, alle möglichen Theorien über die Zeit durcheinander zu wirbeln. Das ist geglückt. |
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DeutschlandRadio (9.1.2006) |
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Ein toller Roman, der volle Konzentration verlangt. |
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Rhein-Zeitung (30.12.2005) |
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Daniel Kehlmann empfiehlt in „Literaturen“ Bücher zu Weihnachten – Thomas Lehr, „42“: Ein Buch, das auf neue Ideen bringt. |
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Literaturen (12/2005) |
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Auswahl der Perlentaucher-Redaktion der wichtigsten 73 Neuerscheinungen des Jahres: Science-Fiction aus Germany. |
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(Perlentaucher, Dezember 2005) |
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Thomas Lehr ist einer der klügsten deutschen Schriftsteller und einer der unterhaltendsten. ... Er hat einen grandiosen Roman geschrieben, über die Zeit, über die Zivilisation, über uns alle. Dabei zeigt sich, daß das imaginative Wissen der Literatur sehr wohl noch in der Lage ist, die soziale Relevanz und das philosophische Potenzial naturwissenschaftlicher Forschung auszudrücken. ... Alfred Döblin und Hermann Broch würden sich freuen über diesen literarischen Enkel. ... Man hat die ganze Zeit das Gefühl, sich in einem Meer erstklassiger Metaphern zu bewegen, die zusammen eine Art Allegorie des Erzählens selbst bilden. |
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Neue Zürcher Zeitung (18.10.2005) |
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Es ist ein grandioses Szenario, das Thomas Lehr mit hohem Anspruch an sich und seine Leser entwirft. |
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Berliner Zeitung (29.9.2005) |
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Thomas Lehr ist einer unserer klügsten und brillantesten Schriftsteller, der 1999 mit "Nabokovs Katze" einen der wichtigsten Romane des vergangenen Jahrzehnts geschrieben und seither nur die schmale Novelle "Frühling" nachgelegt hat. ... Thomas Lehrs Roman ist vieles zugleich: Wissenschaftssatire, Zukunftsroman, eine Parabel auf die Aufklärung, ja auch die Geschichte einer männlichen Midlife-Crisis von kosmischen Dimensionen. Vor allem aber ist er eine beeindruckende Demonstration dessen, was Kunst leisten kann, wenn sie sich mit der Macht ihrer Vergangenheit auf Augenhöhe mit der Gegenwart begibt. |
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FAZ (3.9.2005) |
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Thomas Lehr
42
Roman
Gebunden, 368 Seiten,
Aufbau-Verlag
978-3-351-03042-1
22,90 € *) / 41,10 Sfr

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Inhalt: |
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Thomas Lehr hält für Sie die Zeit an
"Über die Zeit hast du nie genug nachgedacht. Das eben ist ihr ungeheuerlicher Trick."
Einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren begibt sich mit diesen grandiosen Roman auf die Suche nach der Zeit.
Nicht weit von Genf, der Stadt der Atomphysiker, Diplomaten und Uhrmacher, liegen die unterirdischen Anlagen des Kernforschungszentrums CERN. Als an einem sonnigen Augusttag eine Besuchergruppe wieder ans Tageslicht tritt, ist die gesamte Genfer Region, ja ganz Europa in einen Dornröschenschlaf gefallen. Die Besucher bewegen sich wie in einer "Fotografie der Welt". Steht die Zeit still?
Was ist geschehen? Hat der Teilchenbeschleuniger eine Zeitkatastrophe verursacht? Die 70 "Chronifizierten" müssen mit einer traumatischen Situation von Einsamkeit, Macht und Ohnmacht zurechtkommen, Theorien entwickeln und Strategien des Zusammenlebens erproben. Obwohl für sie die persönliche Zeit weiterläuft, in der sogar Kinder geboren werden, sind sie scheinbar in alle Ewigkeit gefangen in der 42. Sekunde um 12:47 dieses Sommertags - bis nach fünf Jahren aus wahrhaft heiterem Himmel die Weltzeit plötzlich für 3 kostbare Sekunden weitertickt. Aus ihrer Lethargie gerissen, sammelt sich die inzwischen durch Krankheiten und mörderische Auseinandersetzun-gen dezimierte Gruppe zu einem "finalen Experiment".
In diesem furiosen Roman schießen die erzählerischen Momente wie in einem Teilchenbeschleuniger zusammen: modernste Zeittheorien, existentielle Deutungen und eine mitreißende Sprache. Thomas Lehr legt mit diesem Roman das wichtigste Buch seines bisher vielfach preisgekrönten Werkes vor.
"Daß Lehr über ungewöhnliche Sprachkraft verfügt, hat er bereits in drei preisgekrönten Romanen gezeigt." F.A.Z.
"Auf jedem Wort liegt die ungeheure Spannung des Ganzen." Die Zeit
"Ein Autor, der gewinnt, weil er wagt." Frankfurter Rundschau
"Er ist nicht der Epigone Nabokovs, sondern der nachgeborene Mitschüler."
Süddeutsche Zeitung
Ausgezeichnet mit dem Georg-K.-Glaser- Preis
Vorgeschlagen für den Deutschen Bücherpreis 2005
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Thomas Lehr
Thomas Lehr wurde 1957 in Speyer geboren. Er lebt in Berlin. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Literaturpreise, darunter den Rauriser Literaturpreis, den Förderpreis Literatur zum Kunstpreis Berlin, den Rheingau Literatur Preis, den Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald und den Kunstpreis Rheinland-Pfalz.
In der Aufbau Verlagsgruppe liegen seine Romane "Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade" (1993); "Die Erhörung" (1994); "Nabokovs Katze" (1999) sowie die Novelle "Frühling" (2001) vor, die vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Rheinland/Pfalz zum "Buch des Jahres" gewählt wurde. Der Roman "42" war auf der Shortlist für den "Deutschen Buchpreis".
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