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Rezension(en): |
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"Ich schreibe gegen die Dummheit", meint Khadra zu seinen Romanen. Das ist dem Schriftsteller mit "Nacht über Algier" auf intelligente Weise gelungen. |
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(Gießener Allgemeine, 29.7.2006) |
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Khadra lenkt den Blick auf einen politischen Dauerkrisenherd, der derzeit aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit geraten ist. Gleichzeitig öffnet er den Blick auf die blutige Vergangenheit Algeriens. Das Ganze verpackt in eine tiefschwarze Geschichte. Das ist viel mehr als die meisten Krimis zu bieten haben. |
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NDR (10.6.2006) |
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Yasmina Khadra sieht genau hin und beschreibt auch grausame Dinge mit einer sehr ehrlichen und erschütternden Sprache. [Elke Heidenreich in "Lesen!"] |
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ZDF (6.6.2006) |
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Yasmina Khadra blieb als Autor beim einmal angenommenen Namen, vermutlich, weil der gut eingeführt war. Und für Qualität stand und steht. |
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Frankfurter Rundschau (6.6.2006) |
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Yasmina Khadra
Nacht über Algier
Roman
Gebunden, 402 Seiten,
978-3-351-03064-3
Aufbau-Verlag
19,90 € *) / 38,40 Sfr
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Inhalt: |
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Nach den Erfolgsromanen "Wovon die Wölfe träumen" und "Die Schwalben von Kabul" läßt Yasmina Khadra den unbestechlichen Kommissar Llob hinter die Fassade einer sich selbst zerstörenden Gesellschaft blicken. Eindringlich schildert er die bedrückende Atmosphäre in Algier am Vorabend der blutigen Zusammenstöße mit den Fundamentalisten.
Kommissar Llob, ein glückloser, aber durch und durch integrer Polizeibeamter in Algier, möchte verhindern, daß die algerische Justiz einen gewalttätigen Psychopathen begnadigt. Gleichzeitig bereitet ihm sein junger Assistent Sorgen, der sich mit der Frau von Haj Thobane, einem der einflußreichsten Männer Algiers, eingelassen hat. Das Unglück läßt nicht lange auf sich warten: Schon bald schiebt Haj Thobane seinem Nebenbuhler einen Mord in die Schuhe. Llob kann sich die Umstände des Verbrechens nicht erklären. Zusammen mit der Journalistin Soria stürzt er sich in halsbrecherische private Ermittlungen, die ihn auf die Spur kaltblütiger Verbrechen der gesellschaftlichen Elite führen. Eine Entdeckung, die Llob lieber nicht gemacht hätte.
Hinter der kriminalistischen Suche nach Drahtziehern und Strohmännern deckt der Autor die Situation seines Landes
zwischen Bürgerkrieg und Korruption, Angst und Terror, Manipulation und religiösem Fanatismus auf.
Ausgezeichnet als bester französischer Krimi |
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