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Rezension(en): |
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Dwars' Buch genießt gegenüber früheren Biographien den Vorzug, daß der Autor die verfügbaren Nachlass-Dokumente eingearbeitet hat. ... Dwars mutet seinem Publikum im besten Sinn einiges zu. Seine Biographie verwebt Leben und Werk auf mustergültige Weise und hält stets sorgsam jene Distanz aufrecht, die notwendig ist, um Biographie und biographische Konstruktion soweit möglich auseinander zu halten. |
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FREITAG (11.5.2007) |
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Jens-Fietje Dwars ... besitzt ein genaues Gespür für die geistigen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts, ihre Ideologieverdorbenheit. Er lotet mit seiner Weiss-Biographie ein Leben aus, in dem sich Jahrhundertgeschichte bricht. |
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Neues Deutschland (10.5.2007) |
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Dwars referiert ausführlich Leben und Werk und trägt den neuen Stand der Forschung zusammen ... Dwars erzählt unterhaltsam. |
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konkret (5/2007) |
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Ein großes Verdienst dieser Biographie besteht darin, Peter Weiss überhaupt erst wieder ins Gedächtnis zurückzurufen, denn nach 1990 ist es um diesen Autor sehr still geworden. |
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TAZ (9.5.2007) |
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Dieses anregende Buch, textnah und problemfreudig geschrieben, hat das Verdienst, die Erinnerung an den großen europäischen Schriftsteller Peter Weiss vorerst wach zu halten. |
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(Deutschlandfunk, 30.4.2007) |
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Man braucht einen langen Atem, um das aufregende und künstlerisch ertragreiche Leben des Schriftstellers, Malers und Filmemachers Peter Weiss heutigen Lesern zu vergegenwärtigen. Jens-Fietje Dwars hat diesen Atem und dazu die nötige Leidenschaft; er "brennt" für seinen Gegenstand und vermag dennoch, aus gebotener Distanz auf ihn zu blicken. |
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Thüringische Landeszeitung (27.3.2007) |
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Jens-Fietje Dwars
Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss
Eine Biographie
Gebunden, 302 Seiten,
Aufbau-Verlag
978-3-351-02637-0
24,95 € *) / 47,60 Sfr

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Inhalt: |
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Die erste umfassende Biographie eines Ausnahmekünstlers
Mit der "Ästhetik des Widerstands" avancierte Peter Weiss weltweit zum Kultautor nicht nur der Linken. Dieser "Jahrhundertroman" (Hans Mayer) ist "eines der mutigsten Bücher" unserer Zeit (Wolfgang Koeppen). Eine packende Darstellung von Leben und Werk Peter Weiss'.
Es gilt einen großen Außenseiter neu zu entdecken: den Maler, Erzähler, Dramatiker und Filmemacher Peter Weiss (1916-1982). Jens-Fietje Dwars erzählt das Leben dieses einzigartigen Künstlers als einen Gang durch das Inferno seiner Zeit: Höllenbilder malt der junge jüdische Emigrant, "teuflisch" kalte Beziehungslosigkeit zeigt der Experimentalfilmer, Szenarien abgründiger Gewalt der Dramatiker, während der Romancier nach Dante eine zweite "Göttliche Komödie" schreiben wollte. Diese fesselnd geschriebene Biographie erinnert an den Anspruch der Avantgarde im 20. Jahrhundert. Niemand hat ihren Aufbruch und ihr Scheitern so rückhaltlos durchmessen wie Peter Weiss. Und dennoch hielt er an der Hoffnung fest. Sie war für ihn "die Lebenskraft selbst".
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Jens-Fietje Dwars
GRIMME-PREIS 2004: In der Kategorie Information und Unterhaltung hat das Filmporträt über Peter Weiss "Der Unzugehörige" vom Berliner Regisseur Ullrich Kasten und dem Thüringer Autor Jens-Fietje Dwars den Sonder-Preis des Landes NRW erhalten. Beide bekamen schon 2001 einen Grimme-Sonderpreis für ihren Film über Johannes R. Becher.
1960 geboren in Weißenfels.
Philosophiestudium in Wroclaw, Berlin und Jena.
Nach Promotion über Geschichtsphilosophie und Anthropologie (bei Ludwig Feuerbach) 1987 - 1992 Germanistikassistent an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU). Arbeitsgebiet: "anthropologischer Materialismus" (Benjamin) in der Traditionslinie von Goethe, Feuerbach, Büchner, Nietzsche und Peter Weiss.
Umgeschult zum Referenten für Werbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, arbeitslos und ABM-erfahren.
Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Stiftung Kulturfonds. Preis für kulturgeschichtliche Arbeiten der FSU Jena (1986) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. (1999).
Seit 2000 freier Autor und Ausstellungsmacher in Jena.
13 Bücher, zwei Fernsehfilme, drei Ausstellungen.
Weitere Informationen unter www.dwars.jetzweb.de |
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