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Rezension(en): |
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Bereits vor drei Jahren drehten die Autoren einen Film zum gleichen Thema. Er löste eine heftige Kontroverse aus. Einige der im Film - und im Buch - interviewten ehemaligen Rächer betonen, wie wichtig es sei, dieses auch in Israel für lange Zeit tabuisierte Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. |
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Aufbau New York (17.04.03) |
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Jim G. Tobias, Peter Zinke
Nakam
Jüdische Rache an NS-Tätern
Broschur, 179 Seiten,
Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-8097-2
8,50 € *) / 15,80 Sfr

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Inhalt: |
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Nürnberg, 13. April 1946: Drei Männer bestreichen im Schutz der Dunkelheit 3.000 Brotlaibe mit Arsen, die am nächsten Tag an das SS-Internierungslager Langwasser geliefert werden. Kurz nach der Befreiung ist für einen Teil der Holocaust-Überlebenden das Bedürfnis nach Rache übermächtig - kein Gefühl ist so stark wie das Verlangen nach Vergeltung. Jim G. Tobias und Peter Zinke suchten einige der ehemaligen "Rächer" in Israel auf und befragten sie zu ihren Motiven und Aktionen.
Ein brisantes Kapitel der Nachkriegsgeschichte.
"In Zeiten eines wieder erstarkenden Antisemitismus und des israelisch-palästinensischen Konflikts ein wichtiges Buch, nicht nur gegen das Vergessen. Denn am Ende steht die Erkenntnis, dass Rache trotz allem niemals der richtige Weg ist, Leiden wiedergutzumachen." Nürnberger Nachrichten
"Statt Klischees vom kollektiven Opferschicksal zu bedienen, zeigen Tobias und Zinke die jüdischen Rächer als Individuen, die sich nach dem Krieg entschieden, den Mord an ihrem Volk nicht ungesühnt zu lassen - und zwar im Wissen um die moralischen Konsequenzen ihrer Rache. Das ist es, was 'Nakam - Jüdische Rache an NS-Tätern' zur lohnenden Lektüre macht." Süddeutsche Zeitung
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Jim G. Tobias
Jim G. Tobias, Jahrgang 1953, lebt in Bayern. Er drehte zahlreiche TV-Dokumentationen zu den Themenbereichen Nationalsozialismus, Emigration und jüdische Geschichte nach 1945. Der Journalist und Filmemacher ist Mitarbeiter des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er schreibt u. a. für AUFBAU The Transatlantic Jewish Paper sowie die Nürnberger Nachrichten. Im Sommer 2002 erschien sein Buch Vorübergehende Heimat im Land der Täter - Jüdische DP-Camps in Franken 1945-1949. |
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