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Rezension(en): |
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Rudolf Ditzen ist für uns eine ganz bedeutende literarische Persönlichkeit, ein großer Chronist seiner Zeit, der sich besonders den kleinen Leuten zugewandt hat. |
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Neues Deutschland (17.07.03) |
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Hans Fallada
Wolf unter Wölfen
Roman
Broschur, 1247 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-5303-7
12,90 € *) / 25,30 Sfr

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Inhalt: |
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Erster Teil:
Am Morgen eines stickigen, schwülen Sommertages im Jahr 1923 erwacht ein junges Paar in einer Berliner Hinterhofwohnung seiner Wirtin, genannt Pottmadamm. 24 Stunden später befindet sich Petra Ledig im Polizeigefängnis am Alexanderplatz und ihr Freund, der stellungslose Glücksspieler Wolfgang Pagel, mit zwei ehemaligen Kriegskameraden im Zug auf einer Reise ostwärts, zum Rittergut Neulohe. Dazwischen liegt ein dichtgedrängtes Geschehen mit beeindruckenden Schicksalen, bunten, lebensvollen Gestalten und unverwechselbaren Inflationsexistenzen. Wie nebenbei schildert Fallada mit dieser spannungsgeladenen Atmosphäre die Hektik jener Zeit, die außer Rand und Band geraten zu sein scheint.
Zweiter Teil:
Jedes Kapitel dieses Bandes handelt an einem Tag, und an jedem dieser Tage steht ein aufregendes Ereingis im Mittelpunkt. Denn nicht nur auf dem Rittergut Neulohe spielen sich dramatische Kämpfe ganz unterschiedlicher Art ab: hier kämpft die junge Violet um ihre Liebe, Eva von Prackwitz gegen ihren unfähigen Mann und gegen ihren verschlagenen Vater um das Gut, ein "Gänsekrieg" findet statt, die "Schwarze Reichswehr" zettelt einen Putsch an, und Wolfgang Pagel, der ehemalige Glücksspieler, kämpft um den Sinn seiner Arbeit und seines Lebens: "Mensch gegen Mensch, Wolf unter Wölfen, mußt du dich entscheiden, wenn du dich vor dir selbst behaupten willst-!" |
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Hans Fallada
RUDOLF DITZEN alias HANS FALLADA wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Er besuchte, ohne es abzuschließen, das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Zwischen 1915 und 1925 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920 Roman-Debüt "Der junge Goedeschal", seit 1931 freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzten Roman "Kleiner Mann - was nun?" (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als "unerwünschter Autor" zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.
Weitere wichtige Werke: "Bauern, Bonzen und Bomben" (1931), "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" (1934), "Wolf unter Wölfen" (1937), "Der eiserne Gustav" (1938), "Geschichten aus der Murkelei" (1938), "Jeder stirbt für sich allein" (1947).
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