 |
 |
 |
| |
Rezension(en): |
|
 |
| |
Rudolf Ditzen ist für uns eine ganz bedeutende literarische Persönlichkeit, ein großer Chronist seiner Zeit, der sich besonders den kleinen Leuten zugewandt hat. |
|
| |
Neues Deutschland (17.07.03) |
|
 |
|
| |
|
|
 |
 |
 |
 |
Hans Fallada
Der Jungherr von Strammin
Roman
Broschur, 387 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-5307-5
8,95 € *) / 17,70 Sfr

|
|
 |
 |
 |
| |
Inhalt: |
|
 |
| |
Mitte Januar 1943 erhielt Hans Fallada vom Berliner Scherl-Verlag den Auftrag, einen Roman für die illustrierte Zeitschrift "Die Woche" zu schreiben. Er begann sofort mit der Arbeit, mußte jedoch nach zehn Tagen bereits wegen Krankheit und Sanatoriumsaufenthalt unterbrechen. Wieder zu Hause, in Carwitz, setzte er die Arbeit sogleich fort und beendete sie nach 25 Schreibtagen. "Es ist" schrieb er dem Verlag am 26. März, "ein Manuskript, das ich ohne alles schlechte Gewissen absende - wenn es auch nur ein Unterhaltungsroman ist -, und das sage ich nur selten." Vom 4. August bis zum 17. November 1943 brachte "Die Woche" den Roman in Fortsetzungen: eine gekürzte Fassung, die Fallada selbst redigiert und autorisiert hatte. Nach Falladas Tod erschien 1965 der Roman unter den Titel "Junger Herr - ganz groß" im Ullstein-Verlag, wobei jegliche Hinweise auf die Textgrundlage fehlten. Unsere Ausgabe ist die erste authentische Buchveröffentlichung nach der handschriftlichen Fassung und mit dem Titel, den Fallada gegenüber dem zunächst gewählten -"Die Weizenballade"- favorisierte. |
|
 |
|
| |
 |
|
|
|
 |
| |
Hans Fallada
RUDOLF DITZEN alias HANS FALLADA wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Er besuchte, ohne es abzuschließen, das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Zwischen 1915 und 1925 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920 Roman-Debüt "Der junge Goedeschal", seit 1931 freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzten Roman "Kleiner Mann - was nun?" (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als "unerwünschter Autor" zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.
Weitere wichtige Werke: "Bauern, Bonzen und Bomben" (1931), "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" (1934), "Wolf unter Wölfen" (1937), "Der eiserne Gustav" (1938), "Geschichten aus der Murkelei" (1938), "Jeder stirbt für sich allein" (1947).
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|