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Rezension(en): |
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"Lesenswert sind auch die Beobachtungen über den gewandelten Alltag irakischer Frauen, in dem Islamisten ihnen im öffentlichen Leben immer mehr Fesseln anlegen." |
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FAZ (25.11.2004) |
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"Das Buch schildert das spannende Leben der deutschen Frau zwischen Hamburg und Bagdad." |
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Tagesspiegel (06.10.2004) |
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Karin Leukefeld
Nimm Abschied und werde stark. Helma Al Saadi
Ein Leben zwischen Hamburg und Bagdad
Gebunden, 320 Seiten,
Aufbau-Verlag
978-3-351-02583-0
21,90 € *) / 39,40 Sfr

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Inhalt: |
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Eine Frau kämpft um die Freiheit ihres Mannes
Die Geschichte einer couragierten Frau, die an ihre Liebe glaubt: Helma Al Saadis
Biographie gewährt verblüffende Einblicke in die Gesellschaft des Irak Mannes
Eine außergewöhnliche Frau und eine unerschütterliche Liebe: Seit
40 Jahren sind Helma und Amer Al Saadi verheiratet. Ihre deutsch-
irakische Partnerschaft und Familie hat alle privaten Konflikte und Schicksalsschläge, Kriege und Diktatur überlebt. Eine wahre Geschichte - eindringlich und ohne Pathos erzählt.
4. Februar 2004: An ihrem 63. Geburtstag wartet Helma Al Saadi in ihrem Haus in Bagdad vergeblich auf einen Anruf ihres Mannes Amer. Als Abrüstungsbeauftragter der irakischen Regierung war er Verhandlungspartner des Schweden Hans Blix. Seit er sich im April 2003 dem US-Militär freiwillig stellte, ist er in Haft - ohne Anklage, ohne Anwalt. So hatte sich Helma ihr Leben nicht vorgestellt, als sie den Studenten vor 40 Jahren in London heiratete: Kriege und politische Turbulenzen trennen die Familie, Helma lebte mit den Kindern in Hamburg, Amer, ein begabter Naturwissenschaftler und Organisator, im Irak. Das widersprüchliche und gefährliche Leben unter Saddam Hussein erahnt Helma mehr, als daß sie darüber von ihrem Mann erfuhr, der stets um seine persönliche und politische Unabhängigkeit kämpfen mußte. Abschied nehmen und stark werden, diese Lektion hat Helma Al Saadi gelernt. 1998 entschloß sie sich, zu ihrem Mann zurückzukehren. Heute kämpft die couragierte Frau um die Freiheit ihres Mannes und eine gemeinsame Zukunft.
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Karin Leukefeld
1963 heiratete Helma, eine junge Sprachmittlerin aus Hamburg, in London den charismatischen Iraker Amer Al Saadi. Beide hofften auf ein glückliches Familienleben in Bagdad. Von den Angehörigen ihres Mannes wurde Helma mit offenen Armen empfangen. Sie unterrichtete an der deutschen Schule, ihre Kinder wuchsen heran, Amer wurde als begabter Wissenschaftler und Organisator gebraucht. Als Saddam Hussein das Land mit Zuckerbrot und Peitsche regierte, ging ihre private Insel im Regime der Baath-Partei unter. Kriege und schwere Krankheiten trennten die Familie jahrelang: Helma lebte mit den Kindern in Hamburg, Amer konnte sich den Fesseln der Diktatur nicht entziehen. Deren Widersprüche und Gefahren erahnte Helma mehr, als daß sie darüber von ihrem Mann erfuhr, der stets um seine politische Unabhängigkeit und die Sicherheit seiner Familie kämpfte. Abschied nehmen und stark werden, diese Lektion hat Helma Al Saadi gelernt. 1998 entschloß sie sich, zu ihrem Mann nach Bagdad zurückzukehren. Sie konnte nicht vorhersehen, daß Amer ins Zentrum eines Machtkampfes geraten würde, der ihn zu vernichten und das irakische Volk in einen Bürgerkrieg zu reißen drohte.
Karin Leukefeld, geb. 1954 in Stuttgart; nach dem Studium der Ethnologie, Islam- und Politikwissenschaften tätig für den Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Die Grünen; Informationsstelle El Salvador; medico international; persönliche Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten der PDS (Außenpolitik und Humanitäre Hilfe); seit 1997 freie Journalistin für deutsche und ausländische Zeitungen, ARD/tagesschau-online, WDR, Deutschlandfunk, RBB, NDR.
Publikationen: Solange noch ein Weg ist - Die Kurden zwischen Verfolgung und Widerstand (1996); Mitautorin des Bandes "Bomben auf Bagdad", hrsg. von Rüdiger Göbel (2003).
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